Spotify meldet 300 Millionen Premium-Abonnenten
Q2-2026-Zahlen: 300 Mio zahlende Nutzer, 777 Mio monatlich Aktive. Laut MIDiA hält Spotify 31,4 % aller Musik-Abos weltweit, vor Tencent Music, Apple Music, YouTube Music und Amazon Music.
Klagen, Deals, Übernahmen, KI: Die Bewegungen der Musikindustrie, chronologisch, jeder Eintrag mit Quelle und Verweis auf die passende Stelle der Karte. Ausgewählte Ereignisse werden im Blog vertieft.
Q2-2026-Zahlen: 300 Mio zahlende Nutzer, 777 Mio monatlich Aktive. Laut MIDiA hält Spotify 31,4 % aller Musik-Abos weltweit, vor Tencent Music, Apple Music, YouTube Music und Amazon Music.
Der größte DIY-Distributor geht an Private Equity. Damit gehören alle drei großen „Indie“-Vertriebe (DistroKid, TuneCore, CD Baby) Finanzinvestoren oder Konzernen. CVC sitzt auch bei Superstruct mit am Tisch.
Erste Realisierung der Oktober-Allianz: Premium-Feature mit Opt-in, Revenue-Share, kein eigenständiges KI-Musikprodukt.
Udio damit als einziger KI-Generator mit UMG, WMG, Merlin und Kobalt unter Vertrag.
Bis zu 3-Minuten-Tracks für zahlende Gemini-Nutzer, SynthID-Watermark auf jedem Stück; Lyria 2 läuft hinter YouTubes Dream Track.
Erste Sammelklage gegen YouTube/Google-Training, wenige Tage nach dem Lyria-3-Launch.
Die Vorsitzende Richterin empfiehlt Einigung und verweist aufs eigene OpenAI-Urteil; Suno lehnte das 30%-Lizenzmodell ab. Az. 42 O 763/25.
UMG-Artists steuern die Produktentwicklung „commercial AI tools“ mit.
Bertelsmann-Tochter BMG verlängert und erweitert ihren TikTok-Publishing-Deal, mit besserer Songwriter-Attribution.
Erstes Startup mit Lizenzen aller drei Majors gleichzeitig. Der Versuch, einen „sauberen“ KI-Partner aufzubauen.
Udio (19.11.) und Suno (25.11.) legen den Rechtsstreit mit Warner bei und bekommen Lizenzen für 2026; mit Stability AI startet parallel eine Tool-Partnerschaft. Bei Suno wechselt Songkick den Besitzer.
LG München I bestätigt: OpenAI gab geschützte Songtexte wieder, ohne Lizenz oder Vergütung. Erstes KI-Grundsatzurteil in Europa.
Erstes Major-Settlement mit einem KI-Generator. UMG-Katalog wird Trainings-Basis für ein lizenziertes Udio-Modell: Walled Garden, Opt-in für Artists.
„Artist-first AI products“: Upfront-Lizenzierung statt Klagen-Modus.
Erster großer KI-Music-Launch mit präventiven Lizenzen statt nachträglichen Settlements. 50/50-Split Komposition/Aufnahme bei Kobalt, ein Präzedenzfall für Publishing-Parität.
Anbieter müssen offenlegen, wie sie EU-Urheberrecht im Training einhalten. Das macht die GEMA-Klage leichter argumentierbar.
DJ Slugo, Ikonika u. a. sagen Boiler-Room-Shows ab, nachdem sich bereits dutzende Acts vom Sónar zurückgezogen hatten. Protest gegen KKRs Rüstungs- und Siedlungs-Investments.
Suno reagierte nicht auf die Lizenz-Aufforderung; GEMA dokumentiert verwechselbar ähnliche Ausgaben (Atemlos, Mambo No. 5, Forever Young …). Az. 42 O 763/25.
DICE verkauft die Underground-Broadcast-Ikone an den KKR-eigenen Festivalkonzern; DICE bleibt Ticketing-Partner.
Das US-Verteidigungsministerium nimmt Tencent in die 1260H-Liste auf. Tencent nennt das einen Fehler. Tencent hält Anteile an UMG, Spotify, WMG und Epic Games.
Vorwurf: ChatGPT reproduziert geschützte Songtexte von GEMA-Mitgliedern ohne Lizenz.
Im Aktionärsbrief kündigt Block an, weniger in Tidal zu investieren und das Geld in Bitcoin-Mining-Hardware und die Wallet Bitkey zu stecken.
Mehrjähriger Deal: ChatGPT darf Inhalte von Vogue, GQ, New Yorker und damit auch Pitchfork zeigen und laut Condé Nast damit trainieren. Ein halbes Jahr nach den Pitchfork-Layoffs.
Der Generator wird hörbar besser und befeuert die Debatte über die Herkunft der Trainingsdaten.
Universal, Sony und Warner ziehen über die RIAA gemeinsam gegen beide KI-Generatoren: „Mass Infringement“. Auftakt des größten Urheberrechtsstreits der Streaming-Ära.
Der zweitgrößte Festivalbetreiber Europas (u. a. Wacken und Sónar) geht für €1,3 Mrd von Providence an KKR.
Nach 3-Monats-Boykott (UMG zog Drake, Taylor Swift & Co. ab) folgt ein neuer Deal inkl. KI- und Deepfake-Klauseln.
Vollständige Songs auf Knopfdruck inkl. Gesang. Der Moment, in dem die Industrie aufhorcht.
Layoffs inklusive Chefredaktion: Das einstige Indie-Leitmedium wird Ressort eines Männermagazins.
Epic reicht Bandcamp nach nur 19 Monaten an die B2B-Lizenzplattform Songtradr weiter; rund die Hälfte der Belegschaft fällt weg, die frisch gegründete Gewerkschaft wird faktisch zerschlagen.
Der artist-freundlichste Marktplatz (82 % an die Artists) geht an den Fortnite-Konzern. „Nichts ändert sich“, heißt es.
$155M Series F für die wichtigste Direkt-Einnahmequelle unabhängiger Musiker:innen. Hedgefonds-Kapital bringt Hedgefonds-Erwartungen.
Ende des Antitrust-Kriegs: Das Ticketing-Startup wird abgewickelt, Live Nation übernimmt Rest-Assets und Patente. App und Marke waren schon Mitte 2017 an Warner gegangen.
Notfall-Investment von ~$170M nach Beinahe-Kollaps: Die US-Merchant-Bank und Singapurs Staatsfonds übernehmen die Mehrheit, Gründer Ljung räumt den CEO-Posten.
Das prägende Indie-Musikmedium geht an den Verlag von Vogue und GQ, nach 19 Jahren Unabhängigkeit der erste Fremdbesitz.