Aktivste KI-Klägerin Europas (Berlin, seit 1903, >100.000 Mitglieder). Gewann gg. OpenAI (Nov 2025), klagt Suno (Az. 42 O 763/25). Fordert 30% der KI-Anbieter-Einnahmen.
Die Vorsitzende Richterin empfiehlt Einigung und verweist aufs eigene OpenAI-Urteil; Suno lehnte das 30%-Lizenzmodell ab. Az. 42 O 763/25.
LG München I bestätigt: OpenAI gab geschützte Songtexte wieder, ohne Lizenz oder Vergütung. Erstes KI-Grundsatzurteil in Europa.
Suno reagierte nicht auf die Lizenz-Aufforderung; GEMA dokumentiert verwechselbar ähnliche Ausgaben (Atemlos, Mambo No. 5, Forever Young …). Az. 42 O 763/25.
Vorwurf: ChatGPT reproduziert geschützte Songtexte von GEMA-Mitgliedern ohne Lizenz.
Generative KI drückt die Kosten der Musikproduktion Richtung null und flutet zugleich die Kanäle, über die Musik gefunden wird. Ob Indie Artists bis 2030 wirtschaftlich unabhängiger werden, entscheidet sich an Weichen, die keiner im Studio stellt.
Das erste europäische Urteil zu generativer Musik-KI hat eine Verwertungsgesellschaft erstritten, die zweieinhalb Jahre lang einen Apparat dafür gebaut hat. Österreich hat den nötigen Rechtsvorbehalt seit November 2023 erklärt und seither nichts damit gemacht.